Aufgrund der aktuellen Situation ist das Büro ab Montag dem 23.03.2020 nur eingeschränkt besetzt. Sie erreichen uns wie gewohnt unter info@premiumcircle.de oder unter der Tel. 06031-169590. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Aufgrund der aktuellen Situation ist das Büro ab Montag dem 23.03.2020 nur eingeschränkt besetzt. Sie erreichen uns wie gewohnt unter info@premiumcircle.de oder unter der Tel. 06031-169590. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Neue Standards in den AVB.
In der Betrieblichen Einkommenssicherung.

PremiumCircle unterstützt elipsLife bei der Klarstellung unverbindlicher Formulierungen und unbestimmter Begriffe in den AVB der betrieblichen Einkommenssicherung.

Neben den klassischen Produktlösungen für die BU-Versicherung der dritten Schicht gibt es für die kollektive Absicherung biometrischer Risiken über die betriebliche Altersversorgung (bAV) weitere Produktangebote.

Der aktuelle Nachteil der Berufsunfähigkeitsversicherung: in den Vertragsbedingungen aller Unternehmen wimmelt es von unverbindliche Formulierungen und unbestimmte Begriffen, die insbesondere die Versicherten im Schadenfall vor ungeahnte Herausforderungen stellen.

Diese haben wir im Kurzfilm “Fritz und die Berufsunfähigkeitversicherung” eindrucksvoll zusammengefasst.

Das trifft leider auch für die angebotenen Policen zur Absicherung biometrischer Risiken im Bereich der betrieblichen Altersvorsorgung zu. Diese setzen breitflächig auf den Musterbedingungen und „marktkonformen“ weitgehend unverbindlichen Regelungen für die BU-Versicherung auf.

Versicherer begründen die Vielzahl unverbindlicher Formulierungen in ihren Vertragswerten gerne damit, das diese Produkte Versicherungsschutz für lange Zeiträume bieten würden und daher in weiten Teilen unverbindlich sein müssten, um alle Eventualitäten während der Laufzeit eines Vertrages abdecken zu können.

Im Gegensatz dazu engagiert sich die PremiumCircle Deutschland GmbH seit Jahren hartnäckig im Sinne der Versicherten für mehr Rechtssicherheit durch Transparenz, Verbindlichkeit und Verständlichkeit in den Vertragswerken.

 

Die elipsLife – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Swiss Re – hat als erster Versicherer dies als Vertriebschance erkannt und die unverbindlichen Formulierungen und unbestimmten Begriffe in ihren AVB für die betriebliche Einkommenssicherung mit Unterstützung der PremiumCircle Deutschland GmbH umfassend überarbeitet, klargestellt oder konkretisiert.

 

Es bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht und sich andere Marktteilnehmer „trauen“ die unverbindlichen Formulierungen und unbestimmten Begriffe in ihren AVB zu konkretisieren und soweit wie möglich zu beseitigen. Kunden und Vermittlern wäre es zu wünschen.

 

Die PremiumCircle Deutschland GmbH unterstützt elipsLife operativ bei der Markteinführung im Vermittlermarkt am:

 

  • 24.03.2020 in Frankfurt
    WELCOME HOTEL FRANKFURT, Leonardo-da-Vinci-Allee 2, 60486 Frankfurt a. M.
  • 25.03.2020 in Köln
    Mercure Hotel Köln, Belfortstrasse 9, 50668 Köln
  • 26.03.2020 in Hannover
    Mercure Hotel Hannover, Oldenburger Allee 1, 30659 Hannover
  • 30.03.2020 in München
    Mercure Hotel München Neuperlach Süd, Rudolf-Vogel-Bogen 3, 81739 München
  • 31.03.2020 in Stuttgart
    Wyndham Stuttgart Airport Messe, Flughafenstr. 51, 70629 Stuttgart

 

mit folgender Agenda:

 

  • Begrüßung und Einleitung
  • Vorstellung Unternehmen elipsLife
  • Produktfeatures und Care Management
  • Fragerunde
  • Mittagspause
  • Marktvergleich AVB Einkommenssicherung
  • Rahmenbedingungen und Vertriebsansätze

 

Überzeugen Sie sich selbst wie durch Konkretisierungen der AVB mehr Transparenz und Rechtssicherheit für alle Beteiligten entstehen kann. Kommen Sie zur Markteinführung. 

 

Beispielhafte Formulierungen (alt ./. neu)

Erstprüfung – konkrete Verweisung

 

Bei der Erstprüfung einer Berufsunfähigkeit (BU) wird bei den meisten Tarifen auf eine konkrete Verweisung hin geprüft. Dabei wird geprüft, ob die versicherte Person eine andere Tätigkeit konkret ausübt, die ihrer Lebensstellung entspricht.

Die Lebensstellung ist als “Vergütung” und “soziale Wertschätzung” definiert.

Hierfür gab es bislang in den Vertragswerten keine Konkretisierung. Im Leistungsfall besteht für den Versicherer ein großer Interpretationsspielraum. 

Die bisherige Regelung der ElipsLife folgte bislang der gängigen marktüblichen Formulierung:

 

“Lebensstellung”:

 

Alt: elipsLife, betriebliche Einkommenssicherung, Ausgabe 10.2018, Punkt  1.2.1. Was ist Berufsunfähigkeit mit Verzicht auf abstrakte Verweisung im Sinne der AVB? (Auszug):

„Weiter muss eine versicherte Person dazu außerstande sein, einer gegebenenfalls nach Eintritt der Arbeitskraftminderung neu aufgenommenen – der Ausbildung und Erfahrung sowie Lebensstellung entsprechenden – und ausgeübten beruflichen Tätigkeit zu dem vereinbarten Mindestgrad der Arbeitskraftminderung nachzugehen (Recht auf konkrete Verweisung). Der bisherigen Lebensstellung entspricht nur eine Tätigkeit, die in ihrer Vergütung und sozialen Wertschätzung nicht spürbar unter das Niveau der bislang ausgeübten Tätigkeit absinkt. Die höchstrichterliche Rechtsprechung geht zurzeit davon aus, dass im Regelfall eine Minderung der Vergütung in Höhe von bis zu 20 % noch zumutbar ist.“

 

Neu: elipsLife, betriebliche Einkommenssicherung, Ausgabe 01.2020, 1.2.1 Berücksichtigung einer tatsächlich ausgeübten beruflichen Tätigkeit (Auszug):

„Das bedeutet, dass elipsLife eine neue Tätigkeit bei der Leistungsprüfung nur dann berücksichtigt, wenn die bisherige Lebensstellung der jeweiligen versicherten Person bezüglich

  • ihres Einkommens (Buchstabe a) und
  • sozialen Wertschätzung (Buchstabe b)

nicht spürbar unter das Niveau der zuletzt vor Eintritt der Arbeitskraftminderung ausgeübten beruflichen Tätigkeit absinkt.

a) Bezogen auf das Einkommen aus beruflicher Tätigkeit liegt eine vergleichbare Lebensstellung vor, wenn sich das bisherige Bruttojahreseinkommen nicht um mehr als 20% reduziert.

b) Die soziale Wertschätzung ist dann gewahrt, wenn die jeweilige versicherte Person eine neue berufliche Tätigkeit tatsächlich ausübt, die

  • mit gleichartigen Kompetenzen bezüglich Delegationsrecht, Mitarbeiterverantwortung, Budgetverantwortung, Prokura bzw. Handlungsvollmacht verbunden ist (bei der Anzahl der Mitarbeiter und der Höhe des zu verantwortenden Budgets sieht elipsLife jeweils eine Reduzierung von nicht mehr als 20% als gleichartig an; Prokura und Handlungsvollmacht werden als gleichartig angesehen) und
  • einer gleichwertigen Berufsstellung wie derjenigen vor Eintritt der Arbeitskraftminderung entspricht. Ein Wechsel von einer angestellten auf eine selbstständige Tätigkeit – auch außerhalb des Unternehmens des Versicherungsnehmers – berücksichtigt elipsLife. Ein Wechsel eines versicherten Selbstständigen oder Freiberuflers auf eine angestellte Tätigkeit bleibt dagegen unberücksichtigt.“


Die Prüfungskriterien im Zusammenhang mit der konkreten Verweisung sind somit transparent und nachvollziehbar.

Erforderliche “Unterlagen zur Leistungsprüfung”


Zur Erstprüfung einer Leistungspflicht bei Berufsunfähigkeit fordert der Versicherer bei der versicherten Person entsprechende “Unterlagen” an. In den Vertragsbedingungen handelt es sich dabei branchenweit um eine offene Aufzählung. Versicherte erfahren erst im Schadenfall, welche Tätigkeitsnachweise und Zeugnisse oder medizinischen Untersuchungen verlangt werden. 

 

“Tätigkeitsnachweise”

 

Alt: elipsLife, betriebliche Einkommenssicherung, Ausgabe 10.2018, Punkt  3.2.2. Unterlagen der versicherten Person (Auszug):

„Beschreibung der zuletzt ausgeübten beruflichen Tätigkeit der jeweiligen versicherten Person zum Zeitpunkt vor Eintritt der Arbeitskraftminderung;“

 

Neu: elipsLife, betriebliche Einkommenssicherung, Ausgabe 01.2020, 2.4.2. Unterlagen der jeweiligen versicherten Person (Auszug):

„Beschreibung der zuletzt vor Eintritt der Arbeitskraftminderung ausgeübten beruflichen Tätigkeit zum Zeitpunkt vor Eintritt der Arbeitskraftminderung, die folgende Angaben enthalten muss:

  • Ausgeübte Einzeltätigkeiten (zum Beispiel Erstellen von Reports, Wartung von Anlagen),
  • Ausübungskriterien bezogen auf die ausgeübten Einzeltätigkeiten (zum Beispiel sitzend; im Wechsel gehend, stehend, sitzend; Gewichtsbelastung ohne Hilfsmittel bis 20 kg) und
  • zeitlicher Umfang der ausgeübten Einzeltätigkeiten an einem gewöhnlichem Arbeitstag bzw. in einer gewöhnlichen Arbeitswoche inklusive Pausenzeit (zum Beispiel: 2 Stunden täglich)“

Zudem wird in den Erläuterungen von verwendeten Fachbegriffen weiterhin die zuletzt ausgeübte Tätigkeit wie folgt definiert:

Zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit: elipsLife prüft nach Stellung eines Leistungsantrags diejenige berufliche Tätigkeit der jeweiligen versicherten Person, die diese unmittelbar vor Eintritt der Arbeitskraftminderung zuletzt ausgeübt hat. Dabei ist es unerheblich, für welchen Zeitraum diese berufliche Tätigkeit ausgeübt worden ist. Ein Wechsel der beruflichen Tätigkeit ist nicht anzuzeigen. elipsLife verzichtet somit auf eine sogenannte Berufswechselprüfung.”

Die Anforderungen an die Tätigkeitsnachweise wurden konkretisiert und exemplarisch verständlich beschrieben.

“Ärztliche Untersuchungen”

 

Alt: elipsLife, betriebliche Einkommenssicherung, Ausgabe 10.2018, Punkt  3.2.2. Unterlagen der versicherten Person (Auszug):

„elipsLife kann außerdem auf deren Kosten weitere ärztliche Untersuchungen durch von elipsLife beauftragte Ärzte verlangen“.

 

Neu: elipsLife, betriebliche Einkommenssicherung, Ausgabe 01.2020, Punkt 2.5. Begutachtung durch von elipsLife beauftragten Ärzten (Auszug):

Nur in folgenden Fällen ist elipsLife berechtigt, Begutachtungen der jeweiligen versicherten Person durch von elipsLife beauftragte Ärzte zu verlangen, wenn

  • die vorliegenden Prüfungsunterlagen aus Sicht von elipsLife dem Grunde nach keine Arbeitskraftminderung belegen und
  • die versicherte Person das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Sofern oben genannte Voraussetzungen vorliegen, kann von elipsLife für jedes betroffene Fachgebiet jeweils nur ein Gutachten eingeholt werden“.

 

Diese Formulierungen stellen dagegen klar, unter welchen Voraussetzungen, für welche Personen eine ärztliche  Begutachtung erfolgt und definieren darüber hinaus die maximale Anzahl von Gutachten für jedes betroffene Fachgebiet.